Triberger Fastnacht
Narri Narro, in Triberg ist der Teufel los!
Die erste Triberger Teufelsmaske wurde 1893 von Holzbildhauer Friedrich Pfahrer zunächst als Einzelfigur geschaffen. Ab 1952 fertigte der Villinger Schemenkünstler Manfred Merz etwa 100 Teufelsmasken für die Narrenzunft.
Am „Schmu’zige Dusch’dig“ gehen heute nach Einbruch der Dunkelheit im Schein eines Fackelmeeres mit Klopfpeitschen und klingenden Schellen etwa 400 Teufel durch Tribergs Straßen, deren pittoresk geschnitzte Gesichter im flackernden Licht zu glühen scheinen.
Ursprünglich galt der Teufel als Verursacher der Fastnacht, wie es der Triberger Narrenspruch noch zum Ausdruck bringt: „Im Namè des Herrn Entèchrist, der Narreètag vorhandeè ist, schönè Tag, lièbè Tag, aller Narrè Ehrètag!“
Der Fackelumzug ist jedes Jahr ein spektakuläres Ereignis der besonderen Art.
Vielleicht haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie besuchen uns ja…
In der Narrenstube des Schwarzwaldmuseums sind alle Triberger, Nußbacher und Gremmelsbacher Fastnachtsfiguren zu sehen. Darüber hinaus gibt es noch so einiges an Interessantem über die Figuren zu erfahren. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Figur des Triberger Gutselè-Schlecker durch einen Spitznamen der Schonacher Nachbargemeinde entstand? Der Überlieferung nach, konnten sich die Triberger als städtische Bürger den Genuss von Süßigkeiten eher leisten, als die Schonacher Landbevölkerung.
Ihr Team im
Schwarzwaldmuseum
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