Fastnacht
Ort der schwäbisch-alemannischen Fasnet sind die Straße und das Gasthaus. Die Narrenfiguren aus Triberg und seinen Ortsteilen Nußbach und Gremmelsbach werden deshalb im Wirtschaftsstüblè des Schwarzwaldmuseums ausgestellt.
Älteste Nachweise für die Triberger Fasnet reichen bis ins Bauernkriegsjahr 1525 zurück. Ende des 19. Jhs. war auch die Triberger Fasnet stark karnevalistisch geprägt, doch noch vor dem Ersten Weltkrieg gewann die Traditionsfasnet immer mehr Zulauf, so dass 1928 die Narrenzunft Triberg zur Pflege alter Fastnachtsbräuche gegründet wurde.Ausgestellt sind im Schwarzwald - Museum:
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Kleine Bilder antippen und vergrößern! |
- Villinger Narro mit Alt-Villingerin (Miniaturpuppen von 1907)
- Drehorgel der "Ungemütlichen" (Patentinschrift von 1878)
- Roter Fuchs (Triberg)
- Gutselè-Schlecker (Triberg/Freiamt)
- Teufel (Triberg)
- Triberger Spättlèmaske (vor 1929)
- Spättlèhanselè (Triberg)
- Federèschnabel (Triberg)
- Elferrat (Triberg/Oberstadt)
- Holzschuèglebfr (Gremmelsbach)
- Glebf'doolè (Gremmelsbach)
- Gfläächdwiib (Nußbach)
- Katze (Nußbach)
- Schtroh-Drescher (Nußbach)
Nachdem die schwäbisch-alemannische Fastnacht lange Zeit als heidnisches Vorfrühlingsfest zur Austreibung des Winters gesehen wurde, gilt heute als belegt, dass die Ursprünge der Fastnacht in einem Schauspiel zu suchen sind, in dem die gottgefällige zur verkehrten Welt wird.


